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www.RIF-eV.de | Kompetenzzentrum | 17.06.2019

Kompetenzzentrum Wald und Holz 4.0

Charakteristisch für den Cluster Wald und Holz sind die Vielschichtigkeit und Heterogenität seiner Struktur, die Anzahl und häufig konträren Ziele seiner Akteure und die höchst dezentral ablaufenden Prozesse. Mit den jetzigen technischen und betriebswirtschaftlichen Ansätzen sind diese Herausforderungen nur ungenügend beherrschbar.

In der produzierenden Industrie heißt die Antwort auf steigende Komplexität „Industrie 4.0“. Industrie 4.0 steht für eine neue Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus. Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller beteiligten Instanzen und die Fähigkeit, aus den Daten zu jedem Zeitpunkt den optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten. Industrie 4.0 liefert den benötigten dezentralen Ansatz – das Internet der Dinge und Dienste – für einen dezentral agierenden Cluster. Wald und Holz 4.0 greift die grundlegenden Konzepte und Methoden von Industrie 4.0 auf und überträgt diese auf den Cluster Wald und Holz.

Die Überführung der Wald und Holz 4.0-Vision in die Praxis können einzelne Hersteller von Maschinen und Software oder einzelne Forschungsinstitutionen nicht leisten. Vielmehr müssen vorhandene Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in einem übergreifenden Ansatz gebündelt werden. Genau dies leistet das Kompetenzzentrum Wald und Holz 4.0.

Projektpartner

  • Institut für Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) der RWTH Aachen
  • Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen
  • Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der RWTH Aachen
  • Forstliches Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik (FBZ) in Arnsberg

Gefördert durch

Dieses Vorhaben wird gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung".