Innovative Konzepte für einen dezentralen Containertransport auf der Wasserstraße (DeConTrans)

Zuverlässiger, sicherer und umweltverträglicher Verkehr ist eine elementare Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Wirtschaft. Damit der Verkehrssektor nicht zum Engpass der wirtschaftlichen Entwicklung wird, müssen die vorhandenen Ressourcen effizient genutzt werden, v. a. in dem wichtigen Produktions- und Logistikstandort NRW. Die Verkehrsträger Straße und Bahn stoßen jedoch zunehmend an ihre Grenzen und die starke Verkehrsbelastung v. a. auf der Straße führt zu einem hohen Ausstoß an Schadstoff- und Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig verfügt die Binnenschifffahrt gerade in NRW über erhebliche ungenutzte Kapazitätsreserven und zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und Energieeffizienz aus. Sie bietet sich deshalb zur Entlastung von Straße und Bahn an. 

In dem Vorhaben DeConTrans wird deshalb ein innovativer und intelligenter Ansatz für Containerverkehre per Binnenschiff konzipiert. Konkret wird ein dezentrales Konzept entwickelt, das auf kleinen, flexiblen und elektrisch angetriebenen Schiffen beruht. Sowohl die Schiffe als auch das neu zu konzipierende Umschlagsystem weisen einen hohen Standardisierungs- und Automatisierungsgrad auf, um einen wettbewerbsfähigen Betrieb zu ermöglichen. Alle beteiligten Akteure (Schiffe, Umschlag­system, LKW) werden intelligent vernetzt. Im Rahmen eines „Virtuellen Testbeds“ wird das Konzept prototypisch umgesetzt und evaluiert.

Dieser Ansatz verbessert die Vernetzung der Verkehrsträger und ermöglicht eine nachhaltige Entlastung von Straße und Schiene sowie eine signifikante Reduzierung der Emissionen. Er trägt dadurch sowohl zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes NRW, als auch zur Gewährleistung einer nachhaltigen, umweltverträglichen und gesellschaftlich akzeptierten Mobilität bei. Dabei nutzt und stärkt er die in NRW vorhandene Forschungs- und Entwicklungskompetenz gewinnbringend.

Weitere Informationen zum Projekt "DeConTrans" finden Sie hier.

Verbundpartner:

Assoziierte Partner:

  • Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS)
  • Konecranes Terex MHPS GmbH

Dieses Vorhaben wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.