Industrial Engineering

Eine Kernkompetenz erfolgreich pro­duzierender Unternehmen ist das Industrial Engineering, d.h. die Organisation von Geschäftsprozessen in Produktion, Logistik und Service.
Industrial Engineering ist ein Arbeitsfeld des RIF e.V. und umfasst die fünf Gebiete:

Arbeitssystemgestaltung

Die Arbeitssystemgestaltung befasst sich mit der Gestaltung sozio-technischer Arbeitssysteme unter Verwendung von Methoden der Arbeitswissenschaft. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch als Träger der Leistungserstellung in Pro­duktion und Logistik. Hierzu gehören sowohl technische als auch soziale Aspekte bei der Planung, Bewertung und Optimierung von Arbeitssystemen.

Ganzheitliche Produktionssysteme

Ganzheitliche Produktionssysteme stel­len in modernen Unternehmen eine Ver­änderungsinitiative zur Vermeidung von Verschwendung in der Produktion und in allen ihr zugewandten Geschäfts­pro­zessen dar. Mit Ganzheitlichen Produk­tions­­systemen erfolgt die Strukturierung, Organisation und Regelung der Produkt­entstehungs­prozesse nach einheitlichen Prinzipien nach dem Vorbild des Toyota Produk­tionssystems.

Zeitwirtschaft

Zeitdaten und deren Verwaltung sind für die Unternehmen von zentraler Bedeu­tung. Sie werden sowohl prospektiv zur Planung von Arbeitsprozessen als auch zur Optimierung von bestehenden Arbeits­systemen eingesetzt. Potenziale lassen sich mit ihnen ausweisen und Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Da­rü­ber hinaus sind aktuelle Zeitdaten für Unternehmen beispielsweise die Grund­lage für eine zuverlässige Produkt­kalku­lation, eine fundierte Personal- und Be­triebsmittelplanung sowie ein leistungs­orientiertes Entgelt.

Gruppentechnologie

Die Komplexität moderner Produkte nimmt ständig zu und führt zu differen­zierten Produkt­strukturen mit einer Viel­zahl von Produkt- und Prozess­varianten. Eine in der Regel große, schnell wachsende Teilevielfalt resultiert in mangelnder Transparenz von produkt- und prozessbezogenen Informationen. Mit der systematischen Er­kennung der Ähnlichkeiten von Objek­ten oder Pro­zessen, z. B. der Teilefamilienbildung, schafft die Gruppentechnologie die Basis für die Rationalisierung industrieller Ge­schäfts- und Fertigungsprozesse.

Digitale Fabrik

Die Digitale Fabrik stellt dem Industrial Engineer eine Auswahl von aufein­ander abgestimmten Werk­zeugen und Metho­den der industriellen Informationstech­nologie zur Verfügung. Durch den sys­tema­tischen Zugriff auf Produkt- und Planungsdaten wird er umfassend bei seinen Aufgaben unterstützt. Dies führt zu einer deutlichen Beschleunigung des Planungs­prozesses und Reduzierung des Planungsaufwands bei gleichzeitiger Verbesserung der Planungsergebnisse.

 

Hierdurch wird eine ganzheitliche und praxisnahe Lösung produktionstechnischer wie arbeitsorganisatorischer Aufgabenstellungen gewährleistet.
Profitieren auch Sie von unserer Kompetenz und Erfahrung!